Wie schon im letzten Beitrag gesagt ist Ao Nang eine tolle Ausgangs-Basis für Ausflüge in die nähere Umgebung und auf verschiedene Inseln im Süden von Thailand. Heute möchte ich euch ein paar dieser Inseln kurz vorstellen.

Koh Poda

Als erstes wäre da KOH PODA zu erwähnen. Nicht weit vom Phranang Beach und nur wenige Minuten vom Strand in Ao Nang entfernt liegt diese kleine Insel. Die meisten Postkarten Thailands werden wohl diese Insel als Motiv haben. Markantestes Merkmal ist der steile Felsen, der allein und prominent aus dem Wasser hervor sticht. Hier einen ganzen Tag zu verbringen ist nicht schwer. Am Strand angekommen, bleiben die meisten Touristen direkt dort wo sie vom Boot gegangen sind, oder laufen nach rechts, in Richtung Ausblick zum Felsen. Lauft nach links und ihr werdet einen einsamen Strand finden, an dem ihr fast allein seid. Hier laufen Krebse und Krabben über den Sand und buddeln ihre Höhlen. Es gibt eine Bar und alles was man für einen Tag am Strand benötigt.

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Koh Hong

Für uns die schönste Insel, auf der wir in Thailand waren. Der Strand ist wie Mehl, weiß und fein. Alles wirkt zuerst surreal, wie eine Filmkulisse, aber alles hier ist einfach nur unfassbar schön. Im Wasser schwimmen hunderte Fische zum greifen nah. Der Strand ist eingebettet in eine Felslandschaft, die einen umgibt. Man staunt die ganze Zeit. Man erreicht die Insel natürlich wieder mit einem der Boote von Ao Nang aus. Hat der Fahrer gute Laune, dann fährt er einen Umweg der sich wirklich lohnt. Man schwimmt mit langsam drehendem Motor durch eine Felsspalte in eine versteckte Bucht, in der Bäume unter Wasser stehen und deren Kronen über die Oberfläche ragen. Die Einfahrt und der Moment wenn sich die Bucht vor einem zeigt – unbeschreiblich. Dies ist definitiv ein „LETS DO THIS“ Moment, den wir jedem ans Herz legen können.

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Koh Phi Phi

Ganz anders sieht es da mit Koh Phi Phi aus. Wir haben einen Tagestrip auf diese Insel gemacht, und wollten hier eigentlich eine Nacht bleiben. Doch schon bei der Ankunft hatten wir ein unschönes Gefühl und wollten eigentlich wieder weg, haben aber versucht uns das ganze schön zu reden und wollten der Insel noch die ein oder andere Chance geben. Direkt beim Betreten der Insel werden einem 250 Baht abgenommen für den Erhalt der Insel und die Sauberkeit. Hier ist es voll mit Touristen, die laut und betrunken am Strand liegen oder ihre Hotels unsicher machen. Aus jeder Ecke dröhnt Party-Musik und es liegen leere Bierdosen egal wohin man geht. Das einzig schöne ist hier der Aufstieg zum Aussichtspunkt, von wo aus man einen tollen Blick über diese Insel hat. Phi Phi wurde vom Tsunami 2004 fast komplett zerstört und danach wieder aufgebaut, leider noch voller als vorher und damit noch wilder. Fahrt hier nur hin, wenn ihr auf Party aus seid oder euch grölende Amerikaner nicht stören.

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Maya Bay auf Ko Phi Phi ley

Als hätte Leonardo Di Caprio den Film „THE BEACH“ erst letztes Jahr gedreht, tummeln sich Schaulustige an diesem Strand dicht an dicht, um ein Foto von der berühmten Bucht zu schießen. Keine Spur von einsamer Idylle oder romantischer Zweisamkeit. Hier ist es so voll, wie beim Sommerschlussverkauf in der Hamburger Innenstadt. Einzig und allein die Übernachtung auf dieser Insel mit einer Gruppe kann eventuell die gesuchte Inselromantik bringen, die man aus dem Film kennt. Nur mit dieser Tour ist es erlaubt auf Maya Bay zu übernachten und man sieht eine Menge mehr als die Tagestouristen. Erspart euch ansonsten einen Trip auf Phi Phi und besucht lieber eine der unbekannteren Inseln. Die Region um Krabi hat davon genug zu bieten, und die Bootsfahrer bringen euch hin wohin ihr wollt. Wie fast alles in Thailand – eine Frage des Handelns.